Seidel goes electric: Renee Seidel startet Transformation zur CO2 Reduzierung!

Renee Seidel - Twizzy - Windräder 01
Seidel goes electric: Firmenchef Renee Seidel mit seinem ersten Elektro-Auto, dem Renault Twizy. Ab Jahresmitte 2022 sollen fünf Hyundai Kona Elektro zur Flotte des Sanitätshauses Seidel dazu stoßen.
Seidel goes electric: Firmenchef Renee Seidel mit seinem ersten Elektro-Auto, dem Renault Twizy. Ab Jahresmitte 2022 sollen fünf Hyundai Kona Elektro zur Flotte des Sanitätshauses Seidel dazu stoßen. | (c) Seidel

(Warburg, Beverungen, Büren, Wolfhagen) Die Sanitätshaus Seidel-Gruppe beginnt im Jahr 2022 damit, seinen Fuhrpark weiterführend zu elektrifizieren. Dazu hat Firmenchef Renee Seidel zunächst fünf Elektro-Modelle des südkoreanischen Hyundai Kona bestellt. In den nächsten Monaten werden diese dann gegen fünf seiner veralteten Verbrenner-Autos ausgetauscht. In der Firmen-Flotte befindet sich bereits seit einigen Jahren ein Renault Twizy, der ebenfalls vollelektrisch angetrieben wird.

Bislang befinden sich ein Elektroauto, das zweisitzige Leichtfahrzeug Renault Twizy, sowie 12 Verbrenner in der Seidel-Flotte, darunter Transporter und auch fünf Kleinwagen. Diese Kleinwagen sollen nun gegen die klimafreundliche Variante des Hyundai Kona ausgetauscht werden. Danach ist geplant, step by step, die gesamte Flotte zu elektrifizieren.

Möglich machte dies die staatliche BAFA-Prämie für E-Autos in Höhe von 6000€. Einhergehend damit ist eine Befreiung von der Kfz-Steuer. Die Wagen sollen Mitte des Jahres ihren Dienst antreten.

Das sagt übrigens der Hersteller Hyundai über seinen Elektro-Kona: „Der Hyundai KONA Elektro, das erste batterieelektrisch angetriebene SUV im B-Segment, setzt schon seit seinem Deutschland-Start 2018 Maßstäbe bei Komfort und Konnektivität für umweltfreundliche Elektro-Fahrzeuge.

Mit dem Facelift legt der KONA Elektro hier noch einmal kräftig zu. So vernetzt die strombetriebene Variante des Lifestyle-SUV dank des Hyundai Telematikdienstes Bluelink® in Kombination mit dem Radio-Navigationssystem Fahrer und Fahrzeug besonders komfortabel.

Die clevere Verbindung macht es möglich, mit dem Smartphone Funktionen aus der Ferne zu starten und Informationen mit dem Bordsystem auszutauschen. Zugleich bietet der Routenführer einen 10,25 Zoll großen Touchscreen. An Bord ist zudem eCall, das automatische Notrufsystem, das bei einem Unfall selbsttätig Rettungskräfte alarmiert.

Auch optisch hat das Fahrzeug mit dem Facelift deutlich zugelegt. Kennzeichen des überarbeiteten Hyundai KONA Elektro ist die neu gestaltete Frontpartie mit geschlossenem Kühlergrill und der integrierten Ladevorrichtung. Die neuen LED-Tagfahrleuchten und die ebenfalls neuen LED-Scheinwerfer mit MFR-Technologie (Multifaceted Reflector) betonen den modernen Look. Im Cockpit begrüßt den Fahrer das neue große Fahrerdisplay im 10,25-Zoll-Format.“ (Quelle: Pressetext Hyundai)

Grund für die Elektrifizierung ist, dass die Sanitätshaus Seidel-Gruppe ihren Beitrag leisten will, um das Waldsterben und den Klimawandel zu stoppen oder wenigstens abzubremsen. Renee Seidel ist oft zu Fuß mit seinem Hund in den regionalen Wäldern unterwegs.

Die dort deutlich sichtbare negativen Veränderungen, die ursächlich auf den Klimawandel zurück zuführen sind, waren für Renee Seidel im letzten Jahr der letzte Anstoss, jetzt selber aktiv zu werden.

„Ich habe selber eine Tochter. Und ich finde, wir haben die Verantwortung, unseren Kinder eine Erde zu hinterlassen, auf der es noch eine Freude ist, zu leben.“ sagt Seidel

Ziel ist es deshalb kurzfristig eine deutliche Verringerung des eigenen CO2 Abdrucks zu erreichen. „Schon vorher sind wir deshalb auf LED-Beleuchtung und Ökostrom umgestiegen und haben seit einigen Jahren einen elektrischen Renault Twizy im Betrieb“, so Renee Seidel.

Einsparung von 18 kg CO2 pro Jahr!

Insgesamt sollen somit ca. 18 kg CO2 eingespart werden, das ergebe sich aus der durchschnittlichen Laufzeit von 23.000km pro Jahr und Fahrzeug.

Anschaffung der Elektroautos das Hauptziel!

Renee Seidel, Geschäftsführer Sanitätshaus Seidel-Gruppe

Weitere Aktivitäten in diese Richtung sind geplant, beispielsweise, dort wo das möglich ist, Standorte mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten. Zunächst jedoch, so Seidel, sei die Umstellung auf Elektroautos das Hauptziel.

Ökostrom & Ladestationen

Zu den Fahrzeugen werden auch Ladestationen gebaut werde. Die dafür möglichen Förderanträge wurden bereits gestellt und genehmigt. Die ersten Ladesäulen wurden in der 1. Jahreshälfte des Jahres 2022 am Parkplatzgelände in Warburg in der Kasseler Straße 17 aufgestellt. Natürlich werden die Fahrzeuge dort dann mit Ökostrom geladen werden.

Auf für seine andere Standorte in Beverungen, Büren, Hofgeismar und Wolfhagen kann Seidel sich solche Ladestationen gut vorstellen. „Aktuell prüfen wir, in wie fern das jeweils realisierbar ist. Das Machbare wollen wir auf jeden Fall umsetzen!“

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